Meldung vom 01. Juli 2026
Jugendliche gestalten Ettenheims Innenstadt mit Bepflanzung für die Blumenkübel
Im vergangenen Jahr hatten Jugendliche der Ettenheimer Schulen im Gemeinderat ihre Ideen und Wünsche vorgestellt. Sie zeigten auf, wo sie Verbesserungsmöglichkeiten sehen und wie sie sich die Zukunft ihrer Stadt vorstellen. Momo Epperlein von der Montessori-Schule Ettenheimweiler widmete sich in ihrer Präsentation vor dem Gemeinderat mit dem Thema Pflanzenvielfalt und Insektenschutz. Die 13-Jährige regte an, die Bepflanzung der Blumenkübel in der Innenstadt stärker an die naturnahe Gestaltung anzupassen, die bereits an vielen Stellen in Ettenheim zu finden ist. Ihr Wunsch war es, die Artenvielfalt durch mehr Wildpflanzen und heimische Blühpflanzen zu fördern. In ihrer Präsentation erläuterte sie, dass in vielen öffentlichen Pflanzungen häufig Zierpflanzen wie Geranien oder Oleander verwendet werden. Diese seien für Wildbienen jedoch wenig wertvoll oder teilweise sogar problematisch. Vergangene Woche wurde die Idee der Schülerin gemeinsam in die Tat umgesetzt. Momo Epperlein traf sich mit ihrer elfjährigen Schwester Josephine sowie ihrer Freundin Milana Ring auf dem städtischen Bauhof. Gemeinsam mit Bauhofleiter Markus Ohnemus bepflanzten sie die Blumenkübel neu und wählten dabei Arten aus, die einen höheren ökologischen Nutzen für Wildbienen und andere Insekten bieten. Die Auswahl der Pflanzen wurde zudem mit Naturgartenplaner Dr. Reinhard Witt abgestimmt, damit sich die neue Bepflanzung harmonisch in das bestehende Konzept der naturnahen Gestaltung im Stadtgebiet einfügt.